Freitag, 10. September 2021, 19:00 Uhr

Margit Kern (Akkordeon) und Hwa-Kyung Yim (Klavier)

Für Younghi

Das vorliegende Konzertprogramm ist ein Blumenstrauß für die großartige Komponistin Younghi Pagh-Paan, der Bremen ein zu Hause wurde. Das Programm zeigt drei ihrer Werke aus drei Schaffensperioden. Hinzu treten musikalische Grüße ihrer ehemaligen Studentinnen und Studenten sowie ihrer beiden Kollegen Kilian Schwoon und Jörg Birkenkötter. Diese haben für unsere Besetzung anlässlich ihres 75. Geburtstages Werke zwischen 75 Sekunden und 7,5 Minuten Länge geschrieben, um Younghi Pagh-Paan zu feiern.

Programm

Jan Meßtorff (*1988): Schliff

Younghi Pagh Paan: PA – MUN (Wellen) 1971 Klavier solo

Kilian Schwoon (*1972): Panorama-Moment

Rucsandra Popescu (*1980): Konstellation II

Jieun Jun: Il Nome

Younghi Pagh Paan: NE MA-UM 1996/98 Akkordeon solo

Jamilia Jazylbekova (*1971): Für Younghi

Joachim Heintz (*1961): Gesperrte Sterne

Jörg Birkenkötter (*1963): Invention über einen Sechsklang von Younghi Pagh Paan

Younghi Pagh Paan: Silbersaiten IV 2010

Hintergrundinformationen zu Younghi Pagh-Paans Werken für Akkordeon: https://margitkern.de/echo-box/

studierte Akkordeon bei Hugo Noth in Trossingen und Matti Rantanen in Helsinki. Mit dem 1.Preis im Gaudeamus Wettbewerb begann ihre Karriere als Konzertakkordeonistin. Sie konzertiert international, auch in USA, Kanada, China und Süd-Korea. Sie ist Gast bei Musikfabrik, den Neuen Vocalsolisten, Rias Kammerchor, Camerata RCO Amsterdam und anderen Ensembles und spielte zahlreiche Uraufführungen. Festivals wie ZAMUS Köln, Forum Neue Musik DLF, Movimentos Wolfsburg, Ultraschall Berlin, laden sie ein, viele ihrer Projekte initiiert sie selbst von der Idee bis zur Verwirklichung. Acht CDs entstanden als Rundfunkproduktionen mit Radio Bremen, RBB, Deutschlandfunk und BR. Margit Kern lehrt als Honorarprofessorin an der Hochschule für Künste, Bremen im Fachbereich Musik.

www.margitkern.de

in Seoul, Korea, geboren, begann mit 15 Jahren ihr Studium an der Folkwang-Hochschule in Essen. Dort gewann sie den Hochschulwettbewerb. Sie wurde durch den DAAD gefördert. Nach ihrer Reifeprüfung folgte Aufbaustudium in Hannover und das Konzertexamen in Freiburg. Hwa-Kyung Yim gewann den Kranichsteiner Musikpreis der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik. Sie spielte Konzerte mit allen 24 Chopin- Etüden und erhielt Einladungen zahlreicher Festivals (u.a. Pan-Musik-Festival in Seoul, Ultraschall in Berlin, Musica-Viva in München, Berliner Festwochen, Eröffnungskonzert der 50. Internationalen Ferienkurse in Darmstadt, ZKM in Karlsruhe, sowie an die Universty at Buffalo, USA). Als Solistin spielte sie u.a. mit dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchester des Staatstheaters Darmstadt und dem Seoul Symphony Orchestra. Ihre Konzerte wurden von zahlreichen Rundfunkanstalten aufgenommen und gesendet. Sie gab zahlreiche Workshops und Klavierkurse. Hwa-Kyung Yim lehrte als Professorin für Hauptfach Klavier und Kammermusik an der Ulsan University, Korea. Heute lebt sie wieder in Deutschland. Seit November 2019 leitet sie eine Klavierklasse an der Hochschule für Künste Bremen.